Orgelbau-Lexikon

 
 

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Orgelbaulexika wurden schon viele gedruckt und es sind vielleicht auch welche in Ihrem Besitz. Trotzdem kam uns die Idee, ein "interaktives" Orgelbaulexikon zu erarbeiten. Doch dazu benötigen wir Ihre Hilfe. Fragen Sie uns nach einem orgelspezifischen Begriff, der für Sie nirgendwo ausreichend erklärt wird.

Funktionsweise:

Es genügt, wenn Sie uns das nachfolgende Formular mit der betreffendenden Frage ausfüllen und dann absenden. Wir werden Ihnen dann eine ausführliche Erläuterung zu dem angefragten Begriff zusenden. Gleichzeitig wird Ihr gesuchter Begriff in unser interaktives Lexikon aufgenommen.

So entsteht vielleicht einmal das vielsagendste Orgellexikon online.

 

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Lexikon

 

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A

Abachi:

Westafrikanisches Weichholz, wurde oft als Blindfurnier in Windstöcken verwendet, da es sehr leicht ist und sich gut fräsen läßt. Es ist in der Farbe weißlich-gelb.

Abreißer:

Ein Abreißer findet sich in Orgeln mit elektrischer Traktur. Dabei handelt es sich um ein Kästchen, in dem sich Mehrfachkontakte in Form von Kontaktnaden und Kontaktstiften befinden. Mittels einem Elektromagnet werden die Kontaktnadeln gemeinsam zu, bzw. von den Kontaktstiften wegbewegt. Damit schaltet man üblicherweise Registerkombinationen oder Koppeln, usw.. Also alles, wobei mehrere Kontakte auf einmal geschaltet werden.

Abstrakte:

Von abstrahere (lat.= ab,- wegziehen). So werden die hölzernen Zugruten (meist aus Fichten- oder Zedernholz) in einer Orgel benannt. Abstrakten können auch aus Draht sein (CuZn, Al), man nennt sie dann aber besser Abstraktendrähte.

Abstraktenkappe:

Eine Abstraktenkappe ist eine von vielen möglichen Ausführungen, am Ende einer Abstrakte den Mechanikdraht zu befestigen. Meist werden sie aus Holz oder auch aus Kunststoff hergestellt.

Aequallage:

Heißt so viel wie Achtfußlage, achtfüßig. Aequalprinzipal= 8' Prinzipal.

Aufschnitt:

So wird das meist rechteckige Loch in einer Metallpfeife benannt, welches durch das Oberlabium und das Unterlabium begrenzt wird.

B

Balgscheren:

Durch ein Gelenk verbundene Hebel in "Zick-Zack" Anordnung. Sie haben die Aufgabe, die einzelnen Schichten von zusammengesetzten Bälgen gleichzeitig aufgehen zu lassen.

Barkerhebel:

Eine pneumatische Unterstützung für die mechanische Tontraktur. Das, mit der Taste betätigte Ventil, läßt Wind in ein Arbeitsbälgchen, das seinerseits die eigentliche Tontraktur abzieht.

Beutelbrett:

Der Windkastenboden mit den Abzugslöchern.

Bock:

Holzbock= Anobium (Holzkäfer, Schädling). Als Bock wird auch der starke Tremulant bezeichnet.

Bordunpfeifen:

Bordun, v. lat. burdones, "Pilgerstäbe", bedeutet in erster Linie: Stabartige Baßpfeifen der Orgel, die zu Melodieläufen einen unveränderten Stützton lieferten. Inzwischen (bereits seit der Mitte des 15. Jhdts) ist aus dem Bordunton ein Register mit Fundament oder Begleitcharakter geworden. Bei Sackpfeifen sind die Bordunpfeifen noch erhalten geblieben (Dudelsack). Andere Musikinstrumente haben dann z. Bsp. Bordunsaiten (Drehleier) oder Ähnliches, mit dem selben Ziel, nämlich die Melodiestimme zu untermalen.

Büchsenventil:

Auch Kropfventil genannt. Bezeichnung für das Rückschlagventil an Schöpfbälgen (Froschmaulbälgen).

C

Claves/ Clavis:

Alte Bezeichnung für die Tasten.

Changierendes Register:

Eine Pfeifenreihe, die in ihrer Bauart wechselt. Sie ändert damit auch ihre Klangfarbe mit möglichst weichen Übergängen.

Chor/Chöre:

1. Bei gemischten Stimmen, die einzelnen Reihen. Eine Mixtur mit drei Chören ist also eine 3-fache Mixtur. Man unterscheidet auch in Quint- und Oktavchor.

2. Die Gruppe der in der Bauart sich einander ähnlichen Stimmen. Z.Bsp.: Prinzipalchor, Flötenchor, Streicherchor, Zungenchor.

C- und Cis Lade:

Auch C-und Cis Seite. Wird eine Windlade in der Mitte getrennt, so stellt man die Pfeifen abwechselnd in der Reihe einmal inks und einmal rechts. Die C- Seite ist immer links (vom Spieltisch aus gesehen). Die Reihenfolge, wie die Pfeifen dann stehen ist also C, D, E, Fs, Gs, B bzw. Cs, Ds, F, G, A, H. Beachte: Auch bei einer chromatischen Aufstellung gibt es die C- und Cis Seite.

D

Diskant:

Die obere Hälfte des Tonumfanges.

Disposition:

Die Zusammenstellung der Register und Spielhilfen einer Orgel.

Docken/ Doggen/ Döckchen:

Kleine Lager aus Holz oder Metall. Sie halten die Tonwellen auf dem Wellenbrett.

Doppelt labiierte Holzpfeifen:

Ein doppelt labiiertes Register dient dazu, einen besonders kräftigen Ton zu erzeugen. Oft wurden diese Register in der Spätromantik gebaut. Die Firma Weigle (Echterdingen bei Stuttgart, existiert aber nicht mehr) hat solche Register gebaut. Es wurde Hochdruckwind benötigt und der Sinn war, mit möglichst wenig Registern viel Klang zu erzeugen. Aber auch heute noch wird ab und zu bei gedeckten Holzpfeifen doppelt labiiert. Das Aussehen muß man sich so vorstellen: Die Rückseite der Holzpfeife sieht genauso aus, wie die vordere Seite. Die Pfeife bestitzt also zwei Labien. Es gibt auch Bauformen, bei der Das Labium über Eck angelegt wurde. Dann musste der Vorschlag winkelförmig gebaut werden.

Drosselventil:

Ein Ventil zur Drosselung des Winddruckes. In aller Regel gebraucht, zur Regulierung des starken Winddruckes vom Motor kommend. Hier oft als Rollventil gebaut. Dieses Ventil reguliert im Windsystem die Druckverhältnisse in der Orgel. Bei Windverbrauch (durch das Orgelspiel) wird analog zur Balgschließung das Drosselventil geöffnet. Wird weniger Wind verbraucht, dann öffnet die Drossel den Zustrom zum Verbraucher. Es gibt Drosselventile der verschiedensten Bauarten.

Durchschobene Lade:

Eine durchschobene Lade ist eine Windlade, die zwei Orgelwerke in einer Windlade vereint. Die Kanzellen laufen durch, wobei ein mittiges Rahmenteil die beiden Windladen trennt. Also werden auch zwei Windkästen benötigt, die die Ventile aufnehmen. Durchschobene Laden baut man meist aus Platz- und Spargründen.

Durchstich/ Durchstecher:

Ein schwerwiegender Fehler bei einer Windlade. Er besteht darin, daß der Wind von einer Kanzelle in die nebenstehende hineinschleicht. Es klingen dann beim Tastendruck beide Töne gemeinsam. Oft verursacht durch Risse oder ungenügende Verleimung, sowie Witterungseinflüsse.

E

Echowerk:

Das Echo oder Echowerk bestand ursprünglich aus einer oder wenigen Stimmen, die hinten oder ganz weit oben in der Orgel aufgestellt waren. Es diente dazu kurze Sätze als "Echo" zu wiederholen. Später hat man dieses "Echo" in einen Kasten gesetzt, dessen Öffnungen sich mehr oder weniger verschließen lassen. In Deutschland musste sich das dritte Manual der Orgel im Laufe des 19. Jahrhunderts die Umdeutung zum "Echowerk" gefallen lassen. Eine weitere Entwicklung führte dann zum Fernwerk

Einventillade:

Windladenarten, die für alle Pfeifen eines Tones nur ein Ventil besitzen. Bsp.: Schleiflade oder Springlade

Elektrische Manualkoppel Sub/Superoktavkoppel:

Beim Niederdrücken einer Taste wird über einen Blockkontakt (mehrere Kontaktnadeln) der Stromkreis zu den entsprechenden Koppelapparaten (Relais) geschlossen. Die Spielventile des zu koppelnden Manuals werden über Magnete betätigt. Die Verdrahtung der Koppelapparate wird entweder direkt (II-I), um eine Oktave nach unten (Sub) oder um eine Oktave nach oben (Sub) versetzt eingerichtet. Statt der Koppelapparate gibt es auch Excenterapparate, welche hinter den Tasten sitzen. Beim Drücken einer Taste wird eine Excenterwelle gedreht. Die Kontktreihen der entsprechenenden Koppeln werden beim Einschalten über Lochleisten in die Nähe der Excenterwellen gebracht. Wird nun eine Taste gedrückt, liegt die Excenterwelle am Kontakt an. Dieser Kontakt ist mit einem Spielmagneten verbunden.

Elfenbein:

Stoßzahn der Elefanten. Wurde eingesetzt als Tastenbelag (erkennbar an einer leichten Struktur, ähnlich wie Holz) oder für Pfeifen (Compenius-Orgel in Bückeburg oder Frederiksborg). Heute wird es am besten durch Bein (Rinderknochen) ersetzt und ist damit sogar dauerhafter.

Engelsstimme:

Auch vox angelica (lat.), eine veraltete sehr lieblich intonierte Zungenstimme zu 2´oder 4´mit zylindrischen Aufsätzen wie bei der vox humana. Nach Walthers Lexikon S.36 geht sie auf den Orgelmacher Stumm in Sulzbach , nach Adlung (Musik Gelahrtheit S.467) auf Ratz in Mühlhausen zurück.

Evacuant:

Eine Vorrichtung, die sich bis ins 18. Jahrhunder zurückverfolgen läßt. Sie ist entstanden, um den, nach dem Spiel nicht benötigten Wind, aus der Orgel zu lassen. Wohl in der Ansicht, der Wind schadet dem Instrument.

F

Fangventil:

Siehe auch Schöpfventil. Das Einlassventil, das den Wind in den Balg lässt.

Fernwerk:

Kleines Orgelwerk, das weitab von der Hauptorgel aufgestellt wird. Oft wurde es auf die Kirchenbühne oder gar an die andere Seite des Kirchenschiffes gestellt. Manchmal wird auch der Schall durch einen Kanal an die gewünschte Stelle geleitet.

Flachfelder:

Aufstellung der sichtbaren Prospektpfeifen in einer Ebene nebeneinander stehend.

Froschmaulbalg:

Siehe Spanbalg.

G

Galanteriestimmen:

Veralteter Ausdruck für sanfte Flöten, Streicher und Schwebungen.

Gebläse:

Der gesamte winderzeugende Teil einer Orgel, also auch Bälge, Kanäle, usw..

Gemshorn:

Orgelregister. Der Name stammt vom Instrument Schnabelflöte, die ursprünglich aus dem Horn einer Gemse gefertigt wurde.

Generalkoppel:

Ein Zug oder Tritt der alle Manual- und Pedalkoppeln miteinander schaltet.

Gewindedraht:

Ein Stück Draht, versehen mit einem Gewinde. Gewöhnlich wird das Gewinde auf den, im Orgelbau üblichen, Messingdraht aufgewalzt. Somit ist er erhaben.

H

Halbblei, Halbricht, Halbwerk:

Bezeichnung für das 8- lötige Metall (je 50% Zinn und Blei).

Halbgedeckte:

Teilweise gedeckte Pfeifen wie z.B. Rohrflöten.

Heuler:

Wenn ein Ton in einem Orgelwerk klingt, obwohl nicht eingeschaltet wurde.

Hirnholz:

Als Hirnholz bezeichnet man die Ansicht, die man erhält, wenn man den Schnitt quer zu den Holzfasern ansetzt. Wenn man einen Baum fällt, sieht man danach am Baumstumpf das Hirnholz mit seinen Jahresringen.

Hydraulos:

Wasserorgel des Ktesibios (246 v. Chr.).

I

Intonation:

Die Kunst des Orgelbauers, der Pfeife die Art der Ansprache und die Klangfarbe zu geben, die sie haben soll. Ober- und Unterlabium, ebenso der Kern müssen in richtige Stellung zueinander gebracht, der Kernspalte und dem Fußloch muß die richtige Weite, dem Aufschnitt die richtige Höhe gegeben werden. Unter Umständen ist der Kern mit Kernstichen zu versehen. Bärte müssen angebracht werden, die akustischen Einflüsse des Aufstellungsortes sind zu berücksichtigen, usw.. Weiterhin bezeichnet Intonation die durch diese Kunst erzielte Klangfarbe und Ansprache selbst.

J

Jalousie:

Schwellertüren, die mit einem Balanciertritt vom Spieltisch aus geöffnet und geschlossen werden können.

K

Kalkant:

Die früher übliche Bezeichnung des Bälgetreters.

Kanalreiter:

Stoßfängerbalg, der auf den Windkanal aufgesetzt wird, um leichte Winddruckschwankungen auszugleichen.

Kanzelle:

Ein für mehrere Pfeifen gemeinsamer Windraum, der über ein Ventil mit Wind versorgt werden kann.

Kegelhebelwelle/Kegelwelle

Die sich unter den Kegelventilen einer Kegellade befindlichen Tonwellen. Über die Tontraktur werden diese Wellen eines Tones bewegt. Diese besitzten lauter kleine Hebelchen in gleicher Anzahl, wie Register auf der Windlade vorhanden sind. Mit diesen Hebelchen werden die Tonventile, die Kegel angehoben und damit geöffnet.

Keilbalg:

Ein Spanbalg, der die Form eines Keiles hat, also nur an drei Seiten aufgeht, während die vierte das Scharnier für den Balg ist. Diese Form des Balges war früher die einzig übliche.

Klangkrone:

Hochliegendes Register zum Aufhellen des Gesamtklanges oder zur Klangfärbung. Häufige Klangkronen als Mehrfachregister sind: Mixtur, Scharff, Zimbel, Sesquialter. Klangkronen als Einzelregister heißen oft: Quinte 1 1/3', Oktävlein 1' etc.. Eine Klangkrone bei kleinen Orgelwerken kann auch schon eine Oktave 2' sein.

Kondukte:

Ein Windführungsrohr, das den Wind von der Windlade zu einer entfernt stehenden Pfeife leitet. Bleikondukten werden auch als pneumatische Verbindungen vom Spieltisch in die Orgel verwendet.

Kuckucksruf:

Beim Kuckucksruf bewegt sich eine Stiftwalze im Kreis herum, die mit ihren Stiften zwei Ventile der im Terzabstand gestimmten Pfeifen betätigt. Die weite Mensur der meist gedeckten Pfeifen ahmt mit ihrem rauchigen, blasigen Ton den Kuckucksruf täuschend echt nach.

L

Labium:

Oberlabium, Unterlabium. -Der tonerzeugende Teil von Lippenpfeifen (Labialpfeifen). Der auf den konischen Pfeifenfuß aufgesetzte Kern bildet mit dem eingedrückten Unterlabium (einer Abflachung am Pfeifenfuß) die Kernspalte. Nachdem das durch die Kernspalte gepresste Windband den Aufschnitt passiert hat, trifft es auf das Oberlabium, eine mit bestimmten Verhältnismaßen hergestellte Einbuchtung am sonst zylindrischen Pfeifenkörper.

Larigot:

Flötiges Quintregister auf 1 1/3'-Basis. Der Name Larigot kommt von prov. Arigot = Pfeifeninstrument.

Leerreise:

Auch Leergang, ist der Weg zu bezeichnen, den eine Taste beim Niederdrücken zurücklegt, ohne einen Ton zu erzeugen.

Leitstifte:

Stifte aus Messing oder Stahl, deren Aufgabe es ist, mechanisch bewegte Elemente in ihrer Laufbahn zu halten und zu führen.

Linsen:

In erster Linie Schwäbisches Nationalgericht, vornehmlich mit Saitenwürstchen und Spätzle. Aber auch Lagerstellen in Döckchen, meist aus Leder oder Kunststoff (-bei uns aber nicht!).

Lotigkeit:

Alter Begriff für Legierung (Metallgemisch). Zinn-Blei-Legierungen: 16 lötig= 100% Zinn, 15 lötig= 93,75% Zinn, 14 lötig= 87,5% Zinn, 13 lötig= 81,25% Zinn, 12 lötig= 75% Zinn, 11 lötig= 68,75% Zinn, 10 lötig= 62,5% Zinn, 9 lötig= 56,25% Zinn, 8 lötig= 50% Zinn, 7 lötig= 43,75% Zinn, 6,5 lötig= 40% Zinn, 6 lötig= 37,5% Zinn, 5 lötig= 31,25% Zinn, 4 lötig= 25% Zinn, 3 lötig= 18,75% Zinn, 2 lötig= 12,5% Zinn, 1 lötig= 6,25% Zinn

M

Manual:

Von lat.: manus= die Hand. Die mit den Händen zu spielende Klaviatur.

Manubrie:

Lat. Manubrium= Handhabe, Griff. Die meist gedrechselten Griffe der Registerzüge.

Meidinger:

Schweizer Hersteller von Schleudergebläsen.

Mensur:

Die Maßverhältnisse einer einzelnen Pfeife. Man spricht von Pfeifen enger- oder weiter Mensur. Gemeint sind aber nicht nur die Verhältnisse der Duchmesser, sondern auch die Aufschnitte, die Labien die Windmenge. Alles hat seine eigene Mensur.

Messerrückenpedal:

Auch: "Französisches Pedal". Beschrieben in "Die Kunst des Orgelbauers", Dom Bédos. Ein Pedalklavier mit einer Tafel als Abdeckung für die Tastenkörper. Ausschnitte in der Tafel machen die Beläge auf der Oberseite zugänglich. Während moderne Pedalklaviaturen zur Orgel hin fallend angelegt sind, ist ein französisches Pedal in Richtung Orgel hin ansteigend.

Mixturen:

Der allgemeine Namen für gemischte Stimmen.

N

Nachtigall:

Beim Nachtigallenruf oder auch Rossignol genannt, werden eine oder mehrere Metallpfeifen kopfüber in ein Wasserbad getaucht. Zudem wird das Wasser, durch eingeblasene Luft unter der Oberfläche, bewegt. Zieht man den Registerzug, so werden gleichzeitig die Pfeifen und die Sprudelluft betätigt. Es entsteht ein deutlich hörbares Vogelzwitschern.

Naturguß:

Zinn- Blei- Legierung mit 47-55% Zinngehalt. Erkennbar: beim Gießen entstehen nach dem Abkühlen blumenartige Strukturen.

Nebenzug:

Benennung für alle Registerzüge, bei denen keine Stimmen ertönen, sondern die andere Funktionen haben, wie z.Bsp: Koppeln, Tremulanten, Kalkantenruf, Nachtigall, Zimbelstern...

Noli me tangere:

Von lat.: "Rühr mich nicht an". Ein blinder Registerzug, der meist aus Symetriegründen eingebaut wurde. In manchen Fällen wurde der Zug mit einem Fuchsschwanz verbunden, der beim Ziehen mit einer Feder betätigt herausschnellte.

O

Obertasten:

Die Tasten, die über die Untertasten hinausragen (Cs, Ds, Fs, Gs, B). Stets farblich unterschieden von den Untertasten, wobei es gleichgültig ist, ob der helle Belag oben oder unten aufgelegt wird. Deshalb wäre es nicht korrekt, sie als "schwarze Tasten" zu bezeichen.

Ohren:

Eine an Barockorgeln seitlich angebrachte Schnitzerei. Auch veralteter Ausdruck für die Bärte an Pfeifen.

Orgelpositiv oder Positiv:

Von lat.ponere: setzen, stellen. Im Gegensatz zum Portativ von lat. portare: tragen. Gemeint ist die Kleinorgel mit zumeist nur einem Manual und ohne Pedal (oder das Pedal ist nur an die Manualmechanik angekoppelt). Sie beinhaltet nur wenige Register. Aufgrund ihres Begleitcharakters findet sie oft als Chororgel, Kapellen- oder Hausorgel Gebrauch.

Orgelstuhl:

Die alte Benennung für den unteren, technischen Teil der Orgel.

P

Parallelbalg:

Bei diesen Bälgen bleibt beim Aufgehen die obere zu der unteren Platte parallel. Sie haben an allen Seiten Falten und die regulierende Balgfläche ist doppelt so groß, wie bei einem Keilbalg.

Paukenengel:

Ein Figurenregister (Nebenzug). Die Arme eines Engels werden mittels Tritte über der Pedalklaviatur bewegt.

Pedalklaviatur:

Lat.: pedes= Füße. Die Klaviatur, die mit den Füßen bedient wird. Oft einfach kurz auch Pedal benannt.

Pfeifenbänke, Pfeifenbretter, Pfeifenstühle:

Siehe Rasterbretter

Pfeifenstock:

Teil der Windlade, auf dem die Pfeifen zum Stehen kommen. In den Stöcken werden die Windwege für diejenigen Pfeifen verführt, die nicht direkt auf ihrem Loch über der Schleife Platz finden.

Piston:

Unter Piston versteht das Fremdwörterlexikon ein Pumpenventil bei Blechblasinstrumenten, einen Pumpenkolben oder den Zündstift bei Kolbengewehren. Im Orgelbau ist der Piston abgeleitet von dem englischen Wort für Kolben und bezeichnet einen zylinderförmigen Fußschalter im Spieltischbereich einer Orgel. (Mehrzahl dann Pistons) Oft zu finden an elektrisch gesteuerten Instrumenten.

Plenum-Registrierung:

Plenumg von lat.: Vollversammlung. Bei der Orgel: Registrierung der Hauptregister aus der Prinzipalfamilie. Bsp.: Principal 8'+ Octave 4' + Superoctave 2' + Mixtur. Manchmal wird als organo pleno auch das Tutti verstanden.

Portativ:

Bei Portativen handelt es sich um kleine tragbare Orgeln. Der Ausdruck kommt von lat.: portare-tragen. Der Tonumfang ist meist gering. Die Instrumente wurden hauptsächlich zur Gesangsbegleitung benötigt.

Positiv:

Siehe Orgelpositiv

Pulpeten:

Eine Pulpete ist an sich ein Ledersäckchen (Lat.: pulpa= Säckchen), das die Aufgabe hat, den Mechanikdurchgang von dem Überdruck führenden Windkasten in die Normaldruckumgebung zu ermöglichen. Diese Ledersäckchen bewegen sich mit der Mechanik mit, sodaß diese ihre Bewegung ausführen kann, ohne Wind an der Durchgangsstelle hinauszulassen. Es gibt auch Kunststoff- oder Bleipulpeten, welche die gleiche Aufgabe haben. Hier jedoch erledigt eine Bleischeibe, die am Durchgangsloch ausgefilzt (damit man das herausströhmen des Windes nicht hört) und mit Leder auf der unteren Fläche abgedichtet, die gleiche Funktion.

Q

Querschiede:

Siehe Trennschiede

Quintade:

Ein Gedeckt mit derart enger Mensur und Aufschnitt, daß die Duodezime deutlich hörbar wird.

R

Raster

Unter Rasterwerk versteht der Orgelbauer Vorrichtungen, die dazu dienen, die Pfeifen am Umfallen zu hindern. Pfeifenraster halten die Pfeifen an einem Punkt etwas unterhalb der Mündung, während die Töne unten in ihrem Loch stehen.

Rasterbretter:

Dünne Brettchen, die mit Löchern versehen, die Aufgabe haben, die Pfeifen an ihrem Platz auf dem Pfeifenstock zu halten.

Ravalement:

Die Pedale an alten, französischen Orgeln gingen von Kontra- F bis Klein- f. Die Töne unterhalb C waren meist nur mit Zungenregistern besetzt.

Rechen:

Ähnlich dem ansonsten bekannten Gartengeräten besitzt ein Rechen im Orgelbau auch Zinken. Diese haben die Aufgabe, Führung zu sein für Abstrakten oder sonstige mechanische Verbindungen.

Register:

Das ist die Stimme also die Klangfarbe, bedingt durch unterschiedlichen Bau der Pfeifen. Ein Register beinhaltet in den meisten Fällen eine Pfeifenreihe mit der selben Anzahl von Pfeifen, wie es Tasten gibt. Bei Mixturen sind es entsprechend mehr, bei Aliquotregistern oder Schwebungen manchmal auch weniger Pfeifen.

Registerfamilien:

Registerfamilien ordnen die einzelnen Register ihren Klangfarben zu. Die wichtigsten Registerfamilien lauten: Principale, Streicher, Flöten, Zungen. Weitere Unterteilungen: Halbgedeckte, konische Register, Trichterförmige Register, kurzbechrige Zungen.

S

Schere:

Zick-Zack- förmige Zwangsführung an einem parallel aufgehenden Doppelfaltenbalg, die das Mitnehmen der unteren Balgplatte mit der darüberliegenden gewährleistet. Meist aus Eisen hergestellt.

SETI:

Abk.:stoßeliminierende Tremulantenintegration (eine Vorrichtung zur Schwingungseliminierung bei Zentralwindversorgungen unter vollständiger Erhaltung der Funktion von Kanaltremulanten und gleichzeitiger Durchschlaghinderung auf andere Werke).

Setzeranlage:

Eine Setzeranlage ist eine elektronische Vorrichtung, welche dem Organisten ermöglicht, seine gewählten Registerkombinationen einzuspeichern und per Tastendruck, dem sogenannten Sequenzer, in der benötigten Reihenfolge wieder abzurufen. Heutzutage wird für die Speicherung ein Rechner eingesetzt, welcher vom Spieltisch aus programmierbar ist. Eingegeben werden die Kombinationen durch Schalten der Registerwippen, bzw., bei kombinierter Registertraktur, durch ziehen der Registerzüge. Dann wird die gewünschte Kombination auf einer alphanumerischen Tastatur gewählt und über einen Speicherknopf eingegeben. Größere Orgeln besitzen häufig mehrere tausend Möglichkeiten der Speicherung. Um Fremdorganisten für die Vorbereitung eines Konzertes freien Speicher zu überlassen, werden die Setzeranlagen zumeist so gebaut, dass über einen Schlüsselschalter eine bestimmte Anzahl Speicherebnenen gesichert werden können.

Schleiflade:

Die Schleiflade kennzeichnet, daß sie für jeden Ton auf der Klaviatur eine eigene Tonkanzelle hat. Diese Kanzelle wird begrenzt durch die sogenannten Schiede. Ein Tonventil versorgt diesen Raum aus dem darunterliegenden Windkasten mit Wind. Zum Einschalten der einzelnen Stimmen besitzt jede Schleiflade die Schleifen, dünne, sehr glatte Leisten, die mit den gleichen Löchern versehen sind, wie wir sie auch in der darunterliegenden Windlade und den darüberliegenden Pfeifenstöcken finden. Nun kann durch verschieben der Schleife das Register ein- oder ausgeschaltet werden (Lochkartenprinzip).

Schnarrwerk:

Ugs: Zungen, Zungenregister

Solo-Registrierung:

Hierunter wird gemeinhin das Registrieren eines Registers mit Soloeigenschaften (wie Flöten, Zungen, etc.) unter Begleitung eines Grundregisters verstanden.

Schöpfventil:

Siehe Fangventil. Ventil bei Schöpfbälgen. Es hat die Aufgabe, Frischwind aus der Umgebungsluft anzusaugen und in den Balg zu sperren, wie ein Rückschlagventil.

Spanbalg:

Auch Schöpfbalg oder Froschmaulbalg. Ein aus einer oder mehreren Falten bestehender Keilbalg, ähnlich einem Schmiedebalg. Ein Spanbalg ist ein Balg mit Balgfalten, die aus Holz oder Pappe bestehen. Diese Faltenelemente (Stirn- und Seitenfalten) heißen Späne. Sie dienen der Stabilisierung der Falten. Im Gegensatz dazu könnte man den alten Schmiedebalg sehen, der ja ohne Falten, nur mit Ledermanschette den Wind erzeugt. Hierbei bläht sich die Falte allerdings etwas unkontrolliert nach außen auf. In einem Orgelwerk würde ein solcher Balg durch seine stetige Bewegung sehr schnell kaputt gehen. In aller Regel wird ein Froschmaulbalg, also der Keilbalg auch als Spanbalg bezeichnet.

Springlade:

Tonkanzellenlade, wie auch die Schleiflade. Doch anstelle der Schleifen zur Registersteuerung, treten für jeden Ton nochmals Einzelventile. Diese werden über eine gemeinsame Mechanik registerweise eingeschaltet.

Ständerwerk:

Ständerwerk sind senkrechte Pfosten in der Orgel, die das Gewicht der Windladen und der Pfeifen tragen.

Stecher:

Stecher sind mechanische Verbindungen, die Kräfte durch eine Schubbewegung weitergeben.

Schwellapparat, pneumatischer:

Betätigung über ein Vorschaltrelais. 8-10 hintereinandergereihte Bälge arbeiten auf Schub und Zug. Nach Abschalten des Orgelmotors werden die Jalousien mittels einer Feder geöffnet (Temperaturausgleich).

T

Taschenlade:

Eine Taschenlade gehört zur Familie der Registerkanzellenladen. Die Registersteuerung geschieht zunächst durch Windeinlass in die jeweilige Registerkanzelle. In den Registerkanzellen befinden sich einzelne Ventile, die sogenannten Taschen. Für jede Pfeife des Registers eine. Sie bestehen aus quaderförmigen Holzklötzchen, welche an ihrer Breitseite eine lederbespannte trapezförmige Ausnehmung besitzen. Außerdem geht eine Bohrung von der Stirnseite des Klötzchens in die Ausnehmung. Diese kann Wind aus dem Klötzchen abfliesen lassen. Auf der Taschenmitte befindet sich eine Ventilscheibe, welche durch eine kleine Spiralfeder im Innern der Tasche auf die Winkelbohrung der Winkelbohrung für die Pfeifenversorgung drückt. Funktionsweise: Drückt man auf eine Taste an der Orgel, so wird durch ein geöffnetes Ventil Wind aus der Tasche gelassen. Der in der Registerkanzelle befindliche Winddruck presst nun die Tasche zusammen und damit gibt die Ventilscheibe den Windweg für die Pfeifenversorgung frei. Es ist unabdingbar, dass das Leder der Taschen sehr dicht ist und dass die Ventilscheibe sauber auf der Versorgungsbohrung aufliegt. Sonst können Felhfunktionen entstehen.

Tastenreise:

Unter Tastenreise verteht man den Weg, den die Taste auf Höhe der Tastenschaufel, also ganz vorne, beim Niederdrücken zurücklegt. Üblicherweise wird im Orgelbau der Weg einer Mechanik (hier die Taste als Hebel) als Reise bezeichnet. Nach Norm beträgt die Tastenreise einer Orgel 11mm. Jedoch kann man sie individuell verschieden machen um beispielsweise die Traktur dem Stil des Instrumentes anzupassen. So haben Barockinstrumente gerne eine Tastenreise von 9-10,5mm.

Traktur:

Von lat.: trahere= ziehen. Tontraktur bezeichnet die Tonmechanik von der Taste bis ans zugehörige Tonventil. Die Registertraktur meint die Mechanik vom Registerzug (Manubrie) bis zur dazugehörigen Schleife.

Transmission:

Von lat.: transmittere= überführen. Eine Einrichtung um eine Orgelregister, oder einige Pfeifen daraus, auf verschiedenen Werken nutzbar zu machen. Siehe auch Wechselschleifen

Tremulant:

Eine Vorrichtung um den Pfeifenklang in Bebung zu versetzen. Beispiele:

Pneumatischer Drucktremulant: Durch eine pneumatische Wechselschaltung wird ein pulsierender Windstrom (an-ab) in ein Rohr geleitet. Dieses Rohr ist verbunden mit einem kleinen Bälgchen. Das Bälgchen ist so angebracht, daß es mechanisch auf die Schwimmerplatte eines Schwimmerbalges wirken kann. Wird nun der Tremulant eingeschaltet, dann pulsiert das Bälgchen und versetzt die Schwimmerplatte in Schwingung, was einen Überdruck bewirkt. (Das gleiche System kann auch mit Unterdruck gebaut werden, dann wird an der Schwimmerplatte gezogen, ist aber seltener.)

Kanaltremulant (auch Tremblant doux): Im Windkanal der Windlade wird eine Klappe angebracht. Diese Klappe ist mit einer Feder und die Feder mit einem Gewicht versehen. Um den Tremulanten einzuschalten, betätigt man einen Zug, der die Klappe in den Wind legt. Der Windstrom drückt die Klappe nun nach oben, das Gewicht reißt durch seine Trägheit die Feder über den Umkehrpunkt hinaus, sodaß Feder und Gewicht beim Herunterfallen wieder ein Schließen der Klappe bewirken. Diese Bewegung erfolgt nun periodisch, je nach Windverbrauch heftiger oder weicher. Hier entsteht die Bebung durch Druckabfall im Windkanal.

Trennschiede:

In die Kanzelle eingeleimte und bis aufs Ventil gehende Trennwände, die den mit Zungenstimmen besetzten Teil der Kanzelle, von dem mit Labialstimmen besetzten abtrennen.

Turm:

Aus dem Prospekt hervortretende halbrunde Pfeifenfelder.

U

Überblasende Pfeifen:

Pfeifen, die durch besonders enge Bauweise und die doppelte Körperlänge, unter Zuhilfenahme verschiedenster Intonationsmethoden und Intonationshilfen zum Überblasen gebracht werden. Bei ihnen klingt der 2. Oberton (Oktave) lauter als der Grundton.

Unterbrecher:

Die Vorrichtung in einem elektrischen Stromkreis, durch die der Kreis geöffnet werden kann. Wird auch mit "Abreißer" bezeichnet.

Unteroktavkoppel:

Subkoppel (es klingt der Ton eine Oktave tiefer mit), um bei kleinen Orgeln den "16'-Ton" mitklingen zu lassen.

Untertasten:

Die langen Tasten, die niedriger sind als die Obertasten (C, D, E, F, G, A, H). Stets farblich unterschieden von den Obertasten, wobei es gleichgültig ist, ob der helle Belag oben oder unten aufgelegt wird. Deshalb wäre es nicht korrekt, sie als "weiße Tasten" zu bezeichnen.

Untersatz:

Tiefes Baßregister, oft auch Subbaß genannt. Bezeichnung kommt daher, daß man diese großen und langen Pfeifen nach unten gesetzt hat, weg von der Werkslade, meist in das Unter- oder Hintergehäuse.

V

Vacant:

Bezeichnung eines fehlenden Registers, auch für einen blinden Zug.

Ventilator:

Eine Maschine zum Ersatz der Schöpfbälge. Ein mit Flügeln oder Fächern versehenes Rad, das auf der Achse eines Elektromotores sitzt, saugt in der Nähe der Achse Luft an und schleudert sie an die Außenwand des Gebläses. Deshalb auch "Schleudergebläse".

Verführung:

Die Fräsungen in den Pfeifenstöcken um den Wind vom zugehörigen Schleifenloch in der Windlade zu den Pfeifen zu führen.

Vorsatzbrett:

Ein Brett, das hinter der obersten Klaviatur in Querrichtung eingesetzt wird.

Vox angelica:

Siehe auch Engelsstimme

W

Walze:

Die übliche Bezeichnung für einen Rollenschweller (Crescendowalze).

Wechselschleife:

Eine Art der Transmission. Bei der Wechselschleife ist das Spiel eines Registers jedoch nur entweder auf dem einen oder auf dem anderen Manual oder Pedal möglich. Das heißt, das Register wechselt vom einen Werk ins andere, in dem es dann aber im vorher genutzten Werk ausgeschaltet ist.

Wellenbrett:

Auf dem Wellenbrett, oder auch Wellenrahmen sind die Tonwellen in ihren Döckchen befestigt. Die Tonwellen verteilen die Mechanikbewegung der engeren Klaviaturteilung auf die weite Teilung der Windlade.

Windanzeiger:

Der Windanzeiger ist nur an Orgeln mit geschöpftem Wind gebräuchlich. Er dient dazu, dem Kalkanten den Stand der Bälge anzuzeigen, also ob ein Nachschöpfen nötig ist.

Windlade:

Das Herzstück der Orgel. Hierauf stehen die Pfeifen und werden mit Wind versorgt. Hier findet der Übergang von der mechanischen Bewegung (Tastendruck öffnet das Tonventil) in den Windfluß (Pfeifenklang) statt.

Wippe:

Gebräuchlicher Name für einen ein- oder zweiarmigen Hebel.

X

Xylamon:

Ein sehr giftiges Holzwurmbekämpfungsmittel.

Y

Y-Achse:

Mathematische Ordinatenachse im rechtwinkligen Koordinatensystem.

Z

Zusammenstich:

Siehe Durchstich/ Durchstecher

Zickelleder:

Sehr feines Leder vom Zicklein. Es wird bei Pulpeten oder Membranen verwendet, bei denen es auf ein weiches und geschmeidiges Leder ankommt.

Zimbelstern:

Ein Nebenregister, bei dem eine Welle, angetrieben durch einen kleinen Elektromotor oder ein Windrad, kleine Glöckchen in unregelmäßiger Reihenfolge anschlägt. Benutzt man es zu Weihnachten zum Ausgangslied beim letzten Vers, so wird die Tränenproduktion gewaltig angeregt.

Zugstangen:

Verbindungsstangen in der Registermechanik. Sie verbinden die Registerzüge mit den Registerwellen und den Schleifen.
 
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