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![]() Der Spielschrank - Arbeitsplatz des Organisten |
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![]() Wenn man die Pedalfüllung unter den Klaviaturen herausnimmt, bietet sich einem dieser Anblick des Koppelwellenbrettes. |
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![]() Dies sind die Tritte für die Koppeleinschaltung. |
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![]() Speziell geformte Koppelwippen im Spieltisch garantieren leichte Spielbarkeit auch im gekoppelten Zustand. |
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![]() Wenn die Notenpultfüllung herausgenommen wird, kann man alle Abstraktenlängen zu den Tasten regulieren. Dies ist möglich, ohne Werkzeug zu benutzen. |
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![]() An den Manubrien (Registerknöpfe) kann der Organist die Klangfarben wählen. |
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![]() Diese Mechanikteile heißen im Fachjargon "Frösche". An dieser Stelle kann man die Stellung der Tasten vom ersten Manual regulieren. Die dahinterliegenden Winkel sind für das II. Manual zuständig. |
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![]() Solche "Stecher" befinden sich unter dem Laufboden. Sie übertragen die Kraft von den Pedaltasten auf das Wellenbrett. |
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![]() Dieser Winkelbalken lenkt die waagerechte Mechanik vom Spieltisch kommend auf das Wellenbrett um. Auch solche Kleinteile werden bei uns selber hergestellt. |
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![]() Hier sieht man die Regulierstelle für das Pedal. Die Länge der Stecher kann anhand eines feinen Gewindes einfach von Hand verstellt werden. |
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![]() Unsere Ventile werden mit höchster Präzision hergestellt. Ihnen kommt doch eine wichtige Funktion zu. Ihre Befestigung allerdings erfolgt nach einer alten Machart, die schon in der Barockzeit gang und gäbe war. Man nennt diese Art "die Ventile anschwänzen". |
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![]() Noch ein Blick in den Windkasten: Die Mechanik wird durch ausgetuchte Bleischeiben geleitet, um die Windlade dicht zu halten. Im Hintergrund sitzen die Ventilfedern. Sie halten die Ventile an ihrem Sitz. |
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![]() Die Öffnungen der Windladen müssen aus unserer Sicht stets zugänglich sein. Damit im Falle eines Falles immer alles schnell erreichbar ist, legen wir großen Wert darauf ohne Werkzeug auszukommen. Hier wird der Gehäusespund herausgenommen. |
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![]() Ein langer Stahldorn bildet das Scharnier der Spieltischtüren. Obenauf eine gedrechselte Kugel. |
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![]() Erstmals wurden solche Holzscharniere von uns gemacht. Sie bestechen in ihrer Funktion und Optik und sind wahrscheinlich ein Novum im Orgelbau. |
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![]() Das massive Untergehäuse geht in einem sanften Schwung in das Obergehäuse über. Bei der Holzauswahl achten wir darauf, heimisches Holz zu verwenden. Das ganze Gehäuse wurde ohne Plattenmaterial gefertigt. An keiner Stelle wurde Furnier verwendet. Die Oberfläche ist mit Heißöl und Heißwachs behandelt und anschließend poliert. |
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![]() Keilverschlüsse. Sie finden sich in der ganzen Orgel. Das Gehäuse wird genauso damit verbunden, wie in diesem Bild, die Windkanäle. |
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![]() Windkanäle werden bei uns aus heimischer Kiefer gefertigt. Ihre Kröpfungen machen wir strömungsgünstig mit sogenannten Achtelskröpfen. Das Rollventil regelt die Zufuhr von frischem Wind. Es sitzt unten am Motorkasten. |
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![]() Einer von insgesamt zwei Kanaltremulanten. In diesem Kästchen befindet sich eine Klappe, die mit einem Gewicht beschwert, im Windstrom auf- und zugeht. Dadurch wird der Wind in Bebung versetzt. |
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![]() So sieht die Registermechanik des I. Manuals aus. Dieser Wellenbaum befindet sich hinter der Staffelei mit den Registerzügen. |
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![]() Die Registermechanik des II. Manuals. All diese Stangen und Wellen können vom Organisten mit den Registerzügen bewegt werden. |
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![]() Ein Zimbelstern. Als Delikatesse selten eingesetzt, sorgt er an Weihnachten zum letzten Vers bei der Kirchengemeinde für feuchte Augen. Solcherlei Spielregister stammen aus der Barockzeit und dürfen eigentlich als zusätzlicher Luxus gelten. |
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![]() Die Holzpfeifen im Innern sind mit Gratleistchen angehängt. Somit sitzten sie sicher an ihrem Platz und wenn die Pfeife ins Schwingen kommt, entstehen keine Klappergeräusche. |
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![]() Das Pfeifenwerk des I. Manuals. Gut erkennbar sind die vielfältigen Bauarten, die eine ebensolche Klangfarbe ermöglichen. |
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![]() Die Pfeifen des II. Manuals sind anders angelegt und geben mit ihrer Färbung das Echo zum I. Manual. |