Hauptwerk:
- Portunal 8'
- Gambe 8'
- Prestant 4'
- Flöte 4'
- Octave 2'
- Nazard 2 2/3'
- Quinte 1 1/3' (Auszug aus Mixtur)
- Terz 1 3/5'
- Mixtur 3-fach 1 1/3'
- Bebung
Begleitwerk:
- Bourdon 8'
Pedalwerk:
- Subbaß 16' (Tiefe Oktave, Rest aus Bourdon 8')
Koppeln:
I-P
II-P
II-I
II-II Super (um 12 Töne erweitert)
Das neue Instrument steht an der Ostwand im Altarraum, eingebaut in eine dafür vorgesehenen Nische. |
|
Das Gehäuse erstreckt sich bis fast unter die Raumdecke empor. Insgesamt ist es 7,95 Meter hoch. |
|
Der Arbeitsplatz der Organisten. |
|
Übersicht herrscht an den Bedienelementen. |
|
Die Klaviaturbacken |
|
Die Staffelei auf der linken Seite beinhaltet die Register des Hauptwerkes. Alle Züge sind so angeordnet, dass Gruppen gezogen werden können. |
|
Auf der rechten Seite findet sich die Superkoppel des Begleitwerkes und der Subbaß 16'. Klarheit entsteht allein schon durch die räumliche Trennung der Manubrien sowie andersfarbige Schriftzüge. Die Manubrien sind aus gedämpfter Waldkirsche handgedrechselt und mit Schelllack poliert. Die Schildchen bestehen aus Porzellan mit Goldrand und sind handbeschriftet. |
|
Die Koppeltritte mit ihren Auslösern, in Scharfe-Manier ausgeführt... |
|
...betägigen die Koppelwippen im Spieltischinnern. |
|
Alle Koppeln können werkzeuglos über Holzmuttern reguliert werden. |
|
Nimmt man das Notenpult ab, so kommt die Tontraktur des Hauptwerkes zum Vorschein. |
|
Von hier aus kann selbst ein versierter Organist die Tontraktur nachregulieren, ohne Werkzeug zu benötigen. |
|
Im Innern sieht man die selbst hergestellten Kleinteile wie Wellenärmchen und ... |
|
... Trakturwinkel. |
|
Die Wellenrahmen sind aus Kiefernholz in einer leichten und stabilen Rahmenbauweise hergestellt. |
|
Die Pedaltraktur wird über ein stehendes Wellenlager umgelenkt. |
|
Über die Manubrien auf der Außenseite werden im innern Zugstangen betätigt. Von den ... |
|
... Registerwellen geht es dann weiter auf die Registerschwerter. |
|
Ein geöffnetes Ventil in der Manualwindlade. |
|
Die Pedalwindlade mit ihren stehenden Ventilen. |
|
Die Pfeifen sind auf der Windlade klar angeordnet. |
|
Gedeckte und halbgedeckte Metallpfeifen erhalten stets einen aufgelöteten Deckel. |
|
Der Subbaß 16' aus der Vogelperspektive. |
|
Die Größe einer Bettlade hat er: Der Magazinbalg. Als einfaltiger Keilbalg hängt er hinten in der Orgel an seinem Gestell. |
|
Die beweglichen Teile eines solchen Balges sind mit Rinderleder abgedichtet. |
|
Die Windwege bestehen aus Kanälen, gefertigt aus heimischer Kiefer. Wenn der Wind um die Ecken geführt werden muss, dann geschieht das mit sogenannten Achtelskröpfen. |
|
Wenn die Kanäle untereinander verbunden werden müssen, dann kommen Keilverschlüsse zum Einsatz. Vorteil hierbei: Der Kanal lässt sich leicht öffnen und das ganz ohne Werkzeuge. |
|
Ein Kanaltremulant, die Bebung, bringt den Klang des Hauptwerkes in Schwingung. Damit kann eine Melodiestimme herausgehoben werden. Im Prinzip befindet sich in diesem Kasten eine gewichtsbelastete Klappe, die durch Federkraft in periodischen Schwingungen auf- und zugeht. Damit wird immer wieder die Windzufuhr reduziert, was der Zuhörer als Bebung wahrnimmt. |
|
Da die hängenden Prospektpfeifen klingend sind, müssen sie auch gestimmt werden. Dazu gibt es von der Innenseite der Orgel eine Tür, welche die Stimmvorrichtungen freigibt. -Alles bequem vom Stimmgang aus zu erreichen. |
|
Wenn massive Holztafeln im Zaum gehalten werden müssen, dann helfen solche Gratleisten. Durch deren Formschluss bleiben die Bauteile gerade. |
|
Ein apartes Werk für die neue Kirche der Neuapostolischen Gemeinde Neubulach. Speziell zugeschnitten auf die Anforderungen für die Gottesdienste dort, aber auch als Konzertinstrument. Möge das Instrument stets zu den Menschen finden, sie begleiten, führen und ihnen viel Freude an der dargebotenen Musik übermitteln. |