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Hauptwerk:
- Bourdon 16'
- Prinzipal 8'
- Rohrgedeckt 8'
- Oktave 4'
- Flöte 4'
- Cornet 3-fach 2 2/3'
- Superoktave 2' (Auszug aus Mixtur)
- Mixtur 4-fach 2'
- Trompete 8'
- Tremulant
Schwellwerk:
- Flûte 8'
- Gambe 8'
- Voix célèste 8' ab c°
- Praestant 4'
- Flûte traversière 4'
- Nazard 2 2/3'
- Doublette 2'
- Tierce 1 3/5'
- Larigot 1 1/3'
- Cymbale 3-4-fach 1 1/3'
- Hautbois 8'
- Cromorne 8'
- Tremblant doux
Pedalewerk:
- Subbaß 16'
- Oktavbaß 8'
- Gedecktbaß 8'
- Choralbaß 4'
- Posaunenbaß 16'
- Trompetenbaß 8'
![]() Blick vom Altar in Richtung Orgel |
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![]() Das Orgelgehäuse wurde vom Süßener Organist und Architekten, Daniel Keller entworfen. Es enthält Anleihen vom Aussehen der Vorgängerorgel (das mittlere Prospektfeld stellt die aufgehende Sonne dar) sowie neue und freie Elemente. Musik besteht aus Schwingungen und Wellen. Dies spiegelt sich auch an so manchem Element des Gehäuses wieder. |
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![]() Um die klaren Formen nicht zu stören, wurde ein aufwändiges Herstellungsverfahren für die Rundungen gewählt. Die Korpusse sind massiv gemauert und mit einem dicken Sägefurnier verleimt. Die Profilstäbe wurden im Dampfbiegeverfahren geformt und aufgeleimt. Das gesamte Gehäuse besteht ausnahmslos aus Massivholz heimischer Produktion. Die hochwertige Oberfläche wurde durch Beschichten mit Heißöl und Heißwachs erzielt. |
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![]() Auch der passende Notenschrank wurde von der Bünzwanger Orgelbauwerkstätte angefertigt und eingebaut. |
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![]() Die Spielnische lädt zum Orgelspiel ein. |
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![]() Eine elektronische Registrierhilfe, der Setzer. Er erleichtert dem Organisten das Abspeichern von Registerkombinationen. |
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![]() Hinter der Pedalfüllung am Spieltisch verbirgt sich das Koppelwellenbrett. Etliche Drähte, Abstrakten, Mütterchen, Wellen und sonstige Mechanikteile machen den Spieltisch zu einem aufwändigen Bauteil, das es im wahrsten Wortsinn " in sich " hat. |
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![]() Ein Wellenbaum der Registermechanik. Hier werden die einzelnen Befehle des Organisten zum Registerwechsel an die Schleifen weitergegeben. |
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![]() Ein Schwertlager. Die Schwerter aus Eichenholz übertragen die Kraft der Registerzüge auf die Schleifen. Die Schleifen sind Lochleisten, ebenfalls aus Eichenholz. Damit sie gut gleiten, sind sie mit Graphit geschwärzt. |
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![]() Blick auf die Koppelwippen der Subkoppel. Sämtliche hölzernen Mechanikteile werden in der eigenen Werkstätte gefertigt. Alle Lagerstellen werden bombiert, damit sehr geringe Reibungswerte erreicht werden. |
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![]() Die Abstrakten, so nennt der Orgelbauer die Zugruten aus Fichtenholz, müssen exakt laufen können. Deshalb werden sie durch einen "Rechen" geführt. |
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![]() Auch das Schwellwerk benötigt ein Wellenbrett. Es wurde Kiefernholz für die Rahmen verwendet. Die Ärmchen sind aus Birnbaum und die Wellen selbst aus feinem Fichtenholz. |
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![]() Ein Blick ins Innere: Vor dem Betrachter liegt der Stimmboden für Hauptwerk und Pedal. Linker Hand sind die Hauptwerkswindladen und das große Hauptwerkswellenbrett zu sehen. |
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![]() Öffnet man einen Spunddeckel, so kann man in den Windkasten mit den Ventilen sehen. Über dem geöffnetem Ventil zeigt sich der Ventilschlitz. |
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![]() Solcherlei Kupferkondukten leiten den Wind an entlegene Stellen. Hier wird das Pedalregister "Oktavbaß 8´ " in den Prospekt geführt. |
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![]() Der Kanaltremulant liegt eingebettet in einem Holzkasten. Im Innern schwingt eine Holzklappe im Wind und erzeugt so einen bebenden Ton. |
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![]() Nach guter, alter Manier werden die Windkanäle mit Keilverschlüssen zusammmen gehalten. |
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![]() Selbst an einem Stoßfängerbalg zeigt sich die handwerkliche Verpflichtung. |
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![]() Eine hölzerne Treppe führt den Orgelbauer vom Hauptwerk hinauf in das Schwellwerk. |
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![]() Das Pfeifenwerk des Hauptwerkes aus der Vogelperspektive. |
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![]() Dicht gedrängt aber wohlgeordnet steht das Pfeifenmaterial des Schwellwerkes an seinem Platz. |